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Südtiroler Speck
Fein gewürzt, nach speziellem Rezept behandelt und geräuchert, schmeckt der Südtiroler Speck besonders gut zu Pellkartoffeln und zu Roggenbrot. Das Herstellungsverfahren, das 1996 von der EU geschützt wurde und die strengen Qualitätskontrollen sichern den unvergleichlichen Geschmack.

Schüttelbrot
Zu einer guten Südtiroler Brettlmarende darf natürlich das knusprige und herzhafte Schüttelbrot nicht fehlen. Seinen Namen erhielt das fladenähnliche Brot durch sein ursprüngliches Herstellungsverfahren, das immer noch angewandt wird: Der Teig aus Roggenmehl, Wasser, Hefe, Salz und Gewürzen wird mit der Hand flach geschüttelt und danach knusprig gebacken.

Tirtlan
Mehl, Salz und Wasser bilden die Grundlage für den Teig der beliebten Pustertaler Tirtlan. Mit einer Füllung aus Topfen und Spinat oder Kraut werden die Backwaren knusprig gebacken und dann allein oder zu einer Suppe serviert.

Knödel und Schlutzer
Im Genussland Südtirol werden Traditionen nicht so schnell vergessen und die Rezepte werden von der Oma immer wieder weitergegeben und von allen gern gegessen! So haben die Knödel in Südtirol auch eine lange Tradition: bereits im 13. Jahrhundert dürfte diese Mahlzeit bekannt gewesen sein. In der kleinen Burgkapelle von Hocheppan befinden sich nämlich Fresken aus dieser Epoche, welche eine Knödel essende Magd zeigen. Heutzutage gibt es Knödel in allen Variationen, ob süße Marillenknödel oder saftige Speckknödel - die Liste ist lang!

Die Schlutzkrapfen, auf südtirolerisch genannt auch die "Schlutzer", sind ebenso ein sehr leckeres und herzhaftes Gericht der einheimischen Küche. Man nimmt an, dass dieses Gericht aus dem Pustertal stammt und der Begriff Schlutzkrapfen aus dem gebräuchlichen Wort "schluzen", was soviel wie rutschen, gleiten bedeutet, abgeleitet wurde. Der Tradition nach, besteht die Füllung der Teigware aus Spinat und Topfen, doch auch hierzulande werden heute die Schlutzkrapfen in den verschiedensten Variationen angeboten. Serviert werden die gefüllten Teigtaschen mit etwas Parmesan und brauner Butter...

Äpfel
Ende des Sommers wird geerntet: Von Jonagold und Pink Lady über Gala, Braeburn, Fuji bis Golden Delicious werden viele Apfelsorten in Südtirol bereits ab August gepflückt. Dann geht es ab in die Obstgenossenschaften und in die verschiedenen Länder...

Schnaps
Was könnte nach einem üppigen Mahl, zu einer Brettljause oder nach einem Törggeleabend passender sein? Etwas Hochprozentiges aus Südtirol. Obstbrände mit einem Vol.gehalt von ca. 35-45% werden vor allem aus Williamsbirnen, Kirschen, Zwetschgen, Aprikosen und Äpfeln hergestellt, die dafür zerkleinert werden. Mit jedem Glas zergeht das Aroma der Früchte auf der Zunge...

Ein Grappa (Treber) hat idealerweise eine Serviertemperatur von ca. 16 Grad. Der Bauernschnaps erreicht einen Vol.gehalt von bis zu 50%. PS: "Grappa" ist die italienische Bezeichnung für Schnaps.

Quelle für Spezialitäten: http://www.suedtirolerland.it/
 
  … Südtirol als ältestes Weinbaugebiet im deutsch-
sprachigen Raum gilt?
 
  ... 20 verschiedene Rebsorten auf lediglich 5.000 Hektar Land angebaut werden?
 
  ... 26 Südtiroler Weine mit den begehrten „Drei Gläsern“ des italienischen Weinführers „I Vini d’ Italia 2009“ von Gambero Rosso- und Slow Food ausgezeichnet wurden?
 
  ... 12 Prozent der europäischen Apfelernte aus Südtirol kommt?
 
  … die Südtiroler Milch fast ausschließlich von den 4.800 Südtiroler Bergbauern-
höfen
geliefert wird?
 
  täglich zwei Millionen Joghurtbecher Südtirol verlassen?
 
  … die typischsten Brotsorten Südtirols das Schüttelbrot, das Pusterer Breatl und das Vingscher Paarl sind?
 
  … Südtirol eine der Destinationen mit den meisten hauben- und sternenausgezeichneten Lokalen im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte ist? 18 Sterne und 93 Hauben vergaben der Guide Michelin und Gault Millau 2010 nach Südtirol.